--- Ihr Sportverein am Fuße des Kloster Kamp ---
„Wenn du alles gibst, kannst du dir nichts vorwerfen.“ (Dirk Nowitzki)

Die Powerfrauen

Wir sind eine Frauensportgruppe, die sich regelmäßig trifft um gemeinsam zu laufen und Leichtathletik zu betreiben. Im Vordergrund steht der Spaß am Sport und den gemeinsamen Aktionen. Wir machen zusammen das Sportabzeichen, starten bei den Seniorenkreismeisterschaften und zwei von uns dieses Jahr auch bei deutschen Meisterschaften.

Das Anfeuern und Mitfreuen ist genauso wichtig wie der sportliche Erfolg. Unser Training ist so aufgebaut, das jede mit ihren Fähigkeiten und ihrem Können angesprochen ist. Je nach Witterung findet man uns nach dem Laufen auf dem Sportplatz, oder im Kraftraum. Zur Zeit setzt sich unsere Gruppe aus ca. 8 Frauen im Alter zwischen 40 und 50 Jahren zusammen. Natürlich kommen auch gemeinsame Feiern nicht zu kurz.


Die Mittwochsbande

Es ist mehr als 20 Jahre her, dass einige Tennisspieler des Vereins auf die Idee kamen, dass es für die körperliche Fitness wichtig wäre, wenn man außer im Sommer auf dem Tennisplatz, auch im Winter sportlich aktiv bleiben würde.

Auf den offenen Tennisplätzen geht das aus naheliegenden Gründen nicht. Also kam man auf den Gedanken, unseren Hannes Hüklekemkes zu fragen, ob er dazu bereit und willens wäre, die leistungshungrigen Tennisspieler in die Geheimnisse der Leichtathletik auf der Aschenbahn rund um den Fußballplatz einzuweihen.

Hannes hat nicht lange überlegt und sich der Sache gerne angenommen. Als Treffpunkt wurde der Mittwoch Abend um 20 Uhr ausgemacht. Jeder kann sich jetzt sicher vorstellen, woher der Name Mittwochsbande wohl herrührt.

Allerdings beschränkten sich die Aktivitäten nicht lange auf die Winterabende, sondern wurden auch in den Sommer ausgedehnt. Alljährlich wurden und werden unter Hannes` strengen Augen die Prüfungen (inzwischen hat er aus unseren eigenen Reihen auch dazu berechtigte Prüfer) die Disziplinen zum Sportabzeichen abgelegt.

Natürlich werden nicht jeden Mittwoch Sportabzeichenabnahmen abgehalten, dazu würden die Disziplinen gar nicht ausreichen. Hannes lässt sich, nachdem wir eine Runde durch den Kamper Wald getrabt sind, immer nette Übungen einfallen. Sprint-ABC, Staffelläufe, Steigerungsläufe und weitere Quälereien gehören zu seinem Repertoire.

Viele unserer Mittwochsbandenteilnehmer wurden durch den einmal wöchentlichen Trainingsabend motiviert, sich noch mehr dem Sport zu widmen. Inzwischen kommen aus unseren Reihen Triathleten, Marathonläufer, Kampfsportler usw.

Die Teilnahme an den Kreismeisterschaften der Leichtathletiksenioren ist eine Herzensangelegenheit unseres Trainers. Wann immer es geht, beteiligen wir uns am Kampf um die begehrten Titel.

Im Laufe der vielen Jahre haben wir in unserer Gruppe viele Sportler kommen und gehen sehen. Es blieb aber immer bei einer Zahl von Mitstreitern, die sich um die 15 bis 20 Personen bewegt. Der Anteil der Frauen liegt allerdings immer deutlich unter dem der Männer.

Aus der Gründertruppe ist heute nur noch Gabi Pohl aktiv dabei. Juri Huk könnte man auch noch nennen. Er ist 2 oder 3 Monate nach Gründung der Mittwochsbande eingetreten.

Inzwischen sind wir seit einigen Jahren im Winter nicht mehr draußen auf dem Platz, sondern in der Sporthalle der Niersenbergschule. Dort wird bevorzugt Basketball gespielt, aber natürlich erst nach ausgedehnten Aufwärm- und Dehnübungen unter Anleitung unseres Hannes.

Nach unserem sportlichem Treiben am Mittwoch Abend, wird anschließend beim Bier über Gott und die Welt geklönt. Dieser gemütliche Teil trägt mit zum Zusammenhalt der Truppe bei.

Eines der Highlights des sportlichen Jahres ist natürlich die Verleihung des Sportabzeichens. Seit einiger Zeit im Vereinsheim, früher in der Stadthalle unter der Regie der Verantwortlichen der Stadtverwaltung. Da gab es immer reichlich Sekt, aber das ist ein anders Thema.....

Alljährlicher Höhepunkt ist allerdings unser Ausflug mit dem Rad an einem Wochenende im Sommer an den schönen Niederrhein. Dabei haben wir schon sehr viele schöne Orte in der näheren und weiteren Umgebung näher kennen gelernt. Kleve, Emmerich, Dinslaken, Uedem, Düsseldorf, Arcen usw. usw. gehörten zu unseren Zielen. Unser weitester Ausflug führte uns nach Straubing, das Tor zum Bayrischen Wald. Allerdings nicht mit dem Fahrrad, sondern mit dem Zug. Unser Mitstreiter Franz, der aus Straubing stammt, hat sich er Organisation angenommen und hat versucht uns von den Qualitäten bayrischer Volksfeste zu überzeugen, was ihm auch gelungen ist.

Wie man sieht, beschränken sich die Aktivitäten nicht nur auf den Sportplatz. Auch die Geselligkeit nimmt einen großen Raum ein.